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15.11.2016

Swisscom führt eine Sperre für nervige Werbeanrufe über Festnetz ein

Heute hat Swisscom darüber informiert, dass neuerdings Werbeanrufe blockiert werden können. Ein automatischer Filter lässt ab dem 28. November Werbeanrufe sowie anonyme und nicht identifizierbare Telefonanrufe buchstäblich ins Leere laufen. Zusätzlich können Kunden neu bis zu 200 Nummern (bisher 50) blockieren und so individuelle Sperrlisten erstellen. "Bei unseren Kunden stehen Massnahmen gegen unerwünschte Anrufe schon länger ganz oben auf der Wunschliste", bestätigt Dirk Wierzbitzki, Produktechef und Mitglied der Konzernleitung von Swisscom. "Mit dem Callfilter von Swisscom können wir unseren Kunden jetzt eine wirkungsvolle Lösung bieten." Ein Klick im Kundencenter oder ein Anruf bei der Hotline genügen, um den kostenlosen Filter zu aktivieren. Voraussetzung ist lediglich ein IP basierter Festnetztelefonanschluss. Dieser Werbeblocker funktioniert mit dem analogen Festnetz nicht, das jedoch Ende 2017 abgeschaltet und durch Voice Over IP ersetzt wird.

Gemäss heutiger Medienmitteilung begrüsst die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) diesen Entscheid: Der grösste Telekommunikationsanbieter der Schweiz hält damit sein Versprechen, das er gegenüber der SKS im Rahmen des Runden Tisches zum Thema „unerwünschte Werbeanrufe“ gemacht hat. Mit VTX und Netplus gibt es zwei kleinere Telekommunikations-Anbieter, die seit einiger Zeit erfolgreich unerwünschte Werbeanrufe herausfiltern. Aus diesem Grund war die SKS immer überzeugt, dass eine Lösung auch bei den grossen Anbietern möglich ist. Swisscom bringt nun als erster grosser Anbieter eine Lösung auf den Markt. Sunrise und UPC haben sich gegenüber der SKS im Rahmen des Runden Tisches zum Thema „unerwünschte Werbeanrufe“ ebenfalls verpflichtet, nach einer Lösung zu suchen.

„Der Werbefilter für Swisscom-Festnetzkunden ist ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen unerwünschte Werbeanrufe. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass alle Anbieter für ihre Festnetz- und Mobilfunkkunden eine Lösung bereitstellen“, sagt SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder.




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