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News zur mobilen Telefonie in der Schweiz



17.04.17

Wie schnelles Internet braucht der Mensch?

Damit beim Gebrauch von Diensten, die auf das Internet zugreifen, nicht unnötige Wartezeiten entstehen, ist eine Internetleitung mit genügender Bandbreite empfehlenswert. Als sich die ersten Benutzer Ende der Neunzigerjahre Internetanschlüsse angeschafft haben, betrug die normale Geschwindigkeit über den analogen Telefonanschluss maximal 56 kbit/s oder – in der heutigen Sprache ausgedrückt – 0,056 Mbit/s. Die Anzeige eines Bildes hatte sich noch Zeile um Zeile aufgebaut, was einige Sekunden bis zu Minuten dauerte.

Heute, knapp 20 Jahre später, bieten einige Anbieter keine Anschlüsse mit Bandbreiten unter 40 Mbit/s mehr an. Dies ist im Vergleich zum analogen Anschluss etwa 700 Mal schneller. Die Anbieter werben mit immer schnelleren Leitungen. Die schnellsten Anschlüsse über das Glasfasernetz liefern derzeit theoretisch bis zu 1000 Mbit/s – das ist gleichviel wie ein internes Gigabit-Kabelnetzwerk und um einiges schneller als die Übertragung der meisten WLAN-Router und -Geräte. Während die Kosten für einen Internetanschluss über die letzten Jahre relativ stabil geblieben sind, nehmen die Geschwindigkeiten immer wie mehr zu.

Je nach Anwendung reicht ein langsamer Anschluss aus. Es gibt aber auch Anwendungen, bei denen eine schnelle Geschwindigkeit Sinn macht oder sogar Voraussetzung ist. Höhere Bandbreiten sind vorwiegend für das Herunterladen von grossen Dateien sinnvoll oder für das Streamen von Videos. Ausserdem spielt es eine Rolle, wie viele Personen gleichzeitig über dieselbe Leitung Dateien herauf- oder herunterladen: je mehr Personen oder je grösser die Datenmengen, desto höher sollte die Bandbreite sein.


Benötigte Geschwindigkeiten
Langsame Geschwindigkeiten (1 bis 10 Mbit/s) eignen sich vorwiegend für das Versenden von E-Mails, da es keine grosse Rolle spielt, ob eine E-Mail innerhalb einer Sekunde oder einer Minute verschickt wird. Auch online Musik streamen oder Radio hören, braucht keine schnelle Leitung. So können auch Youtube-Videos mit niedriger Auflösung mit beispielsweise 5 Mbit/s problemlos übertragen werden. Wird die Leitung während des Schauens jedoch von anderen Diensten zusätzlich beansprucht, kann es zu Verzögerungen kommen.

Wer zügig Webseiten aufrufen möchte, für den empfiehlt sich bereits ein Anschluss mit mehr Geschwindigkeit. Eine News-Seite mit einigen Bildern oder ein einzelnes, grösseres Bild kann rasch 5 Megabyte gross sein. Bei einer Internetleitung mit 5 Mbit/s würde das Öffnen ganze 8 Sekunden dauern. Nur eine Sekunde dauert es bei einer Leitung mit 40 Mbit/s, was das Surf-Erlebnis um ein Vielfaches aufbessert. Ob die Leitung 100 Mbit/s oder sogar eine noch höhere Geschwindigkeit bietet, wird nicht mehr wahrgenommen, zumal der schnellere Seitenaufbau auch an die Grenzen des Computers oder des Webservers stossen kann, der die Inhalte über das Internet hochladen muss.



Mehr Bandbreite wird für das Streamen von hochauflösenden Videos benötigt. Netflix empfiehlt für Videos in HD-Qualität mindestens 5 Mbit/s. Für Videos in Ultra-HD (4K) werden bereits 25 Mbit/s empfohlen. Diese eher tief angegebenen Bandbreiten reichen aber nur für stark komprimiertes Video-Material aus.



Videos von anderen Quellen, die weniger komprimiert sind, können auch rasch höhere Bandbreiten beanspruchen. Beispielsweise beim iPhone 6s lässt sich die Qualität für die Videos einstellen, die mit der Kamera aufgenommen werden. Ein Video in Full-HD (1080p, 30 fps) benötigt pro Minute 130 MB. Um dies in Echtzeit herunterladen oder streamen zu können, ist ein Anschluss mit mindestens 18 Mbit/s nötig. Ein iPhone-Video in 4K-Auflösung benötigt für eine flüssige Übertragung mindestens 50 Mbit/s.


Herunterladen von grösseren Dateien (z. B. Updates)
Wenn oft grössere Dateien herunter- oder heraufgeladen werden, empfiehlt sich eine schnellere Leitung. Nachfolgende Tabelle zeigt die theoretischen Wartezeiten mit verschiedenen Geschwindigkeiten auf:


Mehrere Personen oder Dienste gleichzeitig
Bei den oben genannten Bandbreiten ist zu berücksichtigen, dass diese nur gelten, wenn aktuell genau eine Person einen Dienst nutzt. Wenn in einem Haushalt über dieselbe Leitung mehrere Personen gleichzeitig auf das Internet zugreifen, addieren sich die benötigten Bandbreiten. Wenn also zum Beispiel zwei Personen verschiedene Videos schauen und eine dritte Person gleichzeitig ein Update herunterlädt, kann es bei unzureichender Bandbreite bereits zu Verzögerungen oder stockenden Videos kommen. Daher empfehlen sich für Mehrpersonenhaushalte schnellere Leitungen.


Das Hochladen von Dateien
Viele DSL-Angebote, die über das Kupferkabel oder Angebote, die über das TV-Netz betrieben werden, sind asymmetrisch. Das heisst, dass Daten schneller herunter- als heraufgeladen werden können. Bei den meisten dieser Angebote beträgt die Upload- nur 10 bis 20 Prozent der Downloadrate. Bei 40 Mbit/s Download beträgt der Upload somit maximal 8 Mbit/s. Dies macht sich vorwiegend dann bemerkbar, wenn zum Beispiel viele Bilder auf Facebook oder grössere Videos auf Youtube geladen werden. Besonders lange warten Kunden, die ihre hochauflösenden Handy-Videos für die Datensicherung in einen Cloud-Speicher heraufladen wollen:


Ein 5-Minuten-Video in Full-HD über einen Anschluss mit 40/8 Mbit/s heraufzuladen, nimmt mindestens 11 Minuten in Anspruch. Im Gegensatz dazu sind Anschlüsse über Glasfaser meist symmetrisch, was heisst, dass Daten gleich schnell herunter- wie auch heraufgeladen werden können.


Die WLAN-Bremse
Gerade ältere WLAN-Router, Handys oder Computer sind oft nicht in der Lage, die schnellen Geschwindigkeiten über die Luft zu übertragen. Ein eigener Kurz-Test mit einer Horizon-Box von UPC zeigt folgendes auf: Über Ethernet-Kabel wird der, wie im Angebot versprochene, 250 Mbit/s Down- und 25 Mbit/s Upload erreicht. Über das WLAN mit circa 6 Metern Abstand empfängt das iPhone 6s je nach Test knapp 33 bis 90 Mbit/s, das 3-jährige MacBook nur 22 Mbit/s. Nur der Upload von 25 Mbit/s wird von beiden Geräten erreicht. Wände, Stockwerke oder auch Metalltische können die Übertragung zusätzlich verlangsamen. Abhilfe können hier neuere WLAN-Router schaffen.


Die Wahl der richtigen Geschwindigkeit
Eine zu schnelle Internetleitung schadet grundsätzlich nicht und bringt, ausser höheren Kosten, keine Nachteile mit sich. Wenn nur eine Person gleichzeitig surfen oder streamen möchte, reicht ein Angebot mit 40 Mbit/s in den meisten Fällen aus. Wenn die Leitung von mehreren Personen oder Diensten gleichzeitig genutzt werden soll, so empfiehlt sich ein schnelleres Angebot mit beispielsweise 100 Mbit/s. Noch schnellere Leitungen (250 Mbit/s bis 1 Gbit/s) können in den seltensten Fällen voll ausgenutzt werden. Sie können sich aber für Personen eignen, die grosse Dateien mit möglichst kurzen Wartezeiten hoch- oder herunterladen wollen.



Zu diesem Thema ist ein Beitrag bei SRF Espresso erschienen.

Und hier geht es zum Internet-, Digital-TV- und Festnetzvergleich




13.04.17

Salt schlägt beim Roaming auf

Während die Swisscom kürzlich die Datenpakete vergünstigt hat und die Gesprächstarife gleich gelassen hat, lässt Salt die Preise für Datenpakete gleich und hebt die Gesprächstarife teilweise an. dschungelkompass zeigt auf, was sich geändert hat.

An einer Pressekonferenz letzter Woche liess Salt verlauten, dass die USA und Kanada neu auch in die gleiche Roaming-Zone wie die meisten europäischen Länder verschoben wurde. Somit können Abos, die für Roaming innerhalb der EU-Länder Daten und Gespräche beinhalten, auch in Nordamerika ohne Zusatzkosten genutzt werden. Neu kostet dort ein zusätzliches Datenpaket mit 200 MB nicht mehr CHF 100.- sondern nur noch 15.-. Das ist die gute Nachricht.

Auf der Webseite wurden auf einmal neue Roamingtarife aufgeschaltet, die per 10.04.2017 gültig sind. Dies ist nach der Pressekonferenz aufgefallen, als die Angaben auf der Webseite von Salt mit den im dschungelkompass-Tarifrechner hinterlegten Roamingtarife zur Qualitätssicherung abgeglichen wurden. Fast jedes Land der Welt ist von einem Aufschlag betroffen. Sogar innerhalb der EU werden die Tarife für Gespräche, SMS und MMS angehoben.
Salt teilt die Länder in die sechs Roaming-Zonen A-F ein. Pro Zone gilt ein Tarif für ankommende Anrufe, Anrufe in die Schweiz und im Reiseland selbst. Die Nachbarländer der Schweiz gehören zur Zone A, weitere EU-Länder zur Zone B. Der Tarif pro SMS wurde weltweit von 45 auf 49 Rappen angehoben, für MMS von CHF 1.50 auf 1.99.


In Europa teurer telefonieren
Wer in einem Nachbarland der Schweiz wie z.B. Italien einen Anruf entgegennimmt, bezahlt neu 79 anstatt 60 Rappen pro Minute. Wer einen lokalen Telefonanschluss im Aufenthaltsland anruft, bezahlt neu CHF 1.79 anstatt 1.10. Noch höher ist der Aufschlag von 79 Rappen für lokale Anrufe in den weiteren EU-Länder der Zone B. Der Minutentarif wurde von CHF 1.20 auf 1.99 angehoben, dafür werden ankommende Gespräche einen Rappen günstiger.



Balkan-Zone
Noch grösser wurde der Aufschlag in der Zone C, zu der Balkan-Staaten eingeteilt sind. Z.B. in Albanien oder Mazedonien wurde der Minutentarif für eingehende Gespräche von CHF 1.- auf 1.99.- verdoppelt. Der Minutentarif für lokale Anrufe wurde von CHF 1.30 auf 2.99 erhöht. Anrufe in die Schweiz kosten neu 9 Rappen pro Minute mehr.



Weltweit
Auch in allen anderen Ländern, die in die Zonen E und F eingeteilt sind, wurden die Standardtarife erhöht. Eingehende Anrufe werden neu mit CHF 2.99 anstatt 2.-, lokale mit 4.99 anstatt 2.20 und Anrufe in die Schweiz mit CHF 4.99 anstatt 4.80 pro Minute verrechnet.


** Es gibt aber auch ein paar Ausnahmen. Einige Länder wurden von der Zone E in die Zone D umgeteilt, wodurch der Minutentarif für eingehende Anrufe gleich geblieben ist. Der Tarif für lokale Anrufe wurde um 79 Rappen angehoben und für Anrufe in die Schweiz um CHF 1.81 gesenkt


Gesprächstarife im Vergleich
Wie stehen die Gesprächstarife von Salt im Vergleich zu Swisscom und Sunrise da? Wie auf der folgenden Tabelle ersichtlich ist, verrechnet Salt innerhalb der EU die höchsten Tarife für Gespräche. Aufgelistet sind die Standardtarife, die Kunden verrechnet werden, die keine Zusatzoption für Roaming gelöst oder die kein Abo mit Inklusiv-Roaming haben.

Standardtarife in vielen europäischen Ländern:


Auffallend ist, dass Swisscom für Gespräche der drei Kategorien mit Abstand am wenigsten verlangt. Der Gesprächstarif, für Anrufe aus der EU in die Schweiz oder im Aufenthaltsland selbst, beträgt nicht einmal einen Viertel von dem was Salt neu verlangt. Sunrise liegt mit 80 Rappen für eingehende Anrufe mit Salt gleich auf. Für Anrufe im Aufenthaltsland oder in die Schweiz ist Sunrise günstiger als Salt.

Sparen mit Optionen
Dies sind die Standardtarife. Alle drei Anbieter bieten Zusatzoptionen an, wodurch der Minutentarif in den meisten Ländern reduziert werden kann. Wenn die Zusatzoption vor dem Gebrauch aktiviert wird, kostet die Gesprächsminute in Europa bei Swisscom 25 Rappen, bei Sunrise 30 und bei Salt noch 20 Rappen. Genauere Infos zu den Optionen der einzelnen Anbieter und Länder sind im Roaming-Tool von dschungelkompass zu finden.

Kunden von Salt sollten unbedingt die Option “Go Europe“ (Zone A und B) oder “Go World“ (Zone C - F, ausgenommen Seychellen, Vietnam, Malediven, Kuba, Satelliten) abonnieren, wenn sie im Ausland telefonieren wollen und das Abo keine Roaming-Gespräche beinhaltet. “Go Europe“ kostet monatlich CHF 5.- und beinhaltet zudem 10 MB Datenvolumen. Durch die Option verringert sich der Minutentarif auf 20 Rappen. Im Vergleich zum Standardtarif lohnt sich diese Option bereits wenn 2.5 Minuten in die Schweiz telefoniert wird.
“Go World“ für monatlich CHF 15.- verringert den Minutentarif ausserhalb von Europa auf 40 Rappen. Gegenüber dem Standardtarif von z.B. CHF 4.99 lohnt sich diese Option auch schon ab 3 Minuten telefonieren.


Die neuen Roamingtarife sind bereits seit Dienstag im Tarifrechner enthalten.




05.04.17

UPC stockt ihre Handy-Abos auf

Die Analyse der neuen Handy-Abos von UPC

Ab morgen bietet UPC neue Handy-Abos an. Neu ist Datenvolumen für Roaming enthalten. Sie bieten mehr Datenvolumen und werden dadurch leicht teurer. Aufgrund von jüngsten Preissenkungen einiger Konkurrenten, belegen die neuen Abos im reinen Vergleich von Handy-Abos nicht den vordersten Platz, zeigen aber Verbesserung. Kunden die Zuhause ein Internet-Abo von UPC beziehen, profitieren zusätzlich.

Die neuen Abos von UPC
Vieles bleibt gleich bei UPC. Die drei neuen Abos bieten nach wie vor eine unbegrenzte Flatrate für Anrufe und SMS innerhalb der Schweiz. Der Preis je Abo ist vom enthaltenen Datenvolumen abhängig. Die beiden günstigeren Abos enthalten neu doppelt so viel Datenvolumen. Die zwei teureren Abos haben neu Roaming-Daten für die EU inkludiert. Wird das nationale Datenvolumen aufgebraucht, kann kostenlos mit der reduzierten Geschwindigkeit von 128 kbit/s weitergesurft werden. Die schnelle Leitung kann wieder aktiviert werden, es werden dann jedoch 10 Rp./MB verrechnet, was aus Kostengründen eher weniger zu empfehlen ist.

Vergleich der neuen zu den alten Abos

Neu ist bei allen Abos, dass Internet-Kunden einen Kombi-Rabatt von CHF 10.- erhalten. Die Voraussetzung ist jedoch ein Einzel- oder Kombi-Angebot mit einer Internetleitung mit mind. 100 Mbit/s. Pro Haushalt können bis zu fünf Sim-Karten vom Rabatt profitieren. Durch diesen Abzug wird das kleinste und grösste Abo günstiger als zuvor, das mittlere bleibt gleich, doch es enthält neu vier anstatt zwei Gigabyte Datenvolumen. Neu wird das Datenvolumen für WhatsApp (Textnachrichten, Bilder, Videos und Audio-Aufnahmen, jedoch keine Sprach- und Video-Anrufe) nicht mehr vom inklusiven Datenvolumen abgezogen.


Der Vergleich zur Konkurrenz
Um die Abos mit anderen Angeboten zu vergleichen, stellt dschungelkompass einen Vergleich mit drei Nutzungsprofilen auf.


Für den Wenignutzer mit wenig Datenvolumen wird das neue Abo sogar teurer (CHF 29.- anstatt 25.-). Wenn er vom Kombi-Rabatt profitiert, wird es günstiger (CHF 19.-). Die günstigsten Anbieter für diese Profil sind Prepaid-Angebote von Sunrise und Aldi Mobile mit rund CHF 15.-.




Für den Mittelnutzer wird das neue Angebot günstiger, da nun das kleinste Abo das Kriterium von einem Gigabyte erfüllt. Neu würden die Kosten von CHF 29.- anstatt 35.- anfallen. Der erste Platz belegt das neue Angebot von Wingo (CHF 25.-). Gibt der Mittelnutzer monatlich CHF 89.- für ein Internet-Angebot aus, so würde er mit seinem Handy durch den Kombi-Rabatt bei UPC am günstigsten fahren (CHF 19.-).




Auch der Vielnutzer profitiert von der Abo-Umstellung. Neu würde er bei UPC noch CHF 39.- anstatt 55.- bezahlen. Auch mit Berücksichtigung des Kombi-Rabattes verpasst das neue Abo von UPC knapp den ersten Platz, der neu von Aldi Mobile belegt wird.

Eine unbegrenzte Daten-Flatrate führt UPC derzeit nicht. Der Preis von CHF 59.- für 10 GB Datenvolumen wird mit einer unbegrenzten Flatrate von Coop Mobile (CHF 54.90), Wingo (CHF 55.-) und yallo (CHF 58.-) unterboten. Diese drei Abos enthalten dafür aber keine Roaming-Daten.


Handy-Abo und Internet mit TV Zuhause
Würde der Mittelnutzer auch nach einem Internet-Anschluss mit 100 Mbit/s und Digital-TV mit Grundfunktionen suchen, würde er bei UPC monatlich CHF 108.- bezahlen. Die günstigste Kombination aus Einzelprodukten würde rund CHF 10.- weniger kosten und setzt sich aus Aldi Mobile und Teleboy zusammen.


Fazit
Der Telekom-Markt ist seit den letzten Tagen ziemlich in Bewegung gekommen. Die Preise sinken. Ohne Berücksichtigung des Kombi-Rabattes schafft es UPC nicht auf den vordersten Platz, doch holt im Vergleich zu vorher wieder auf. Um das günstigste Abo zu finden, ist es wichtig anhand seiner eigenen Bedürfnisse zu vergleichen. Dies kann z.B. mit dem bereits aktualisierten Tarifrechner unter dschungelkompass.ch für Handy, Internet und Digital-TV einfach und rasch gemacht werden.


Die neuen Abos sind bereits im Tarifrechner enthalten.




04.04.17

Quickline bietet neu Handy-Abos in der ganzen Schweiz an

Seit 2010 bietet Quickline Mobil-Produkte an. Diese werden über das Netz von Sunrise betrieben. Bisher waren die Abos nur Kunden vorenthalten, die auch im Tätigkeitsgebiet der Quickline wohnhaft waren. Seit heute sind die Abos für alle in der Schweiz wohnenden Kunden verfügbar.

Neben einem Einsteiger-Abo führt Quickline auch drei “Flat-Abos“. Diese Abos bieten ein Telefonie- und SMS-Flatrate für die ganze Schweiz. Jedes Abo bietet ein unterschiedliches Datenvolumen mit der vollen Surfgeschwindigkeit an. Wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist, entstehen keine Zusatzkosten, es kann mit der reduzierten Geschwindigkeit von 64 kbit/s (sehr langsam) weiter gesurft werden. Neu ist für diese Abos ein Zusatzpaket mit einem Gigabyte für CHF 9.90 verfügbar. Währen eines Monates ist es nur einmal verfügbar und kann per SMS mit dem Text “Start Data 1 GB“ an die Nummer 9010 aktiviert werden. Die Option verlängert sich nicht automatisch

Smart Flat S für CHF 40.- bietet schnelles Internet bis 1 GB, sowie 100 MB Roaming-Datenvolumen pro Jahr in Europa.

Smart Flat M für CHF 55.- bietet schnelles Internet bis 3 GB, sowie 500 MB Roaming-Datenvolumen pro Jahr in Europa.

Smart Flat L für CHF 65.- bietet schnelles Internet bis 7.5 GB, sowie 1000 MB Roaming-Datenvolumen pro Jahr in Europa.



Quelle: Quickline.ch

Kombi- und Family-Rabatt
Neben dem bisherigen Kombi-Rabatt von CHF 10.-, wenn gleichzeitig auch ein All-In-One-Abo besteht, wurde ein neuer Family-Rabatt eingeführt. Ab dem zweiten Smart-Flat-Abo pro Haushalt wird ein Rabatt von CHF 10.- gewährt. In Kombination mit dem All-In-One Komirabatt beträgt er CHF 20.- pro Mobile-Abo. Pro Vertrag sind maximal vier Abos Rabatt berechtigt. Das Angebot gilt für Neukunden wie auch für Bestandskunden. Als schweizweit einziger Anbieter gewährt Quickline den Family-Rabatt auch ohne Kombipaket.

Die Änderungen sind bereits im Tarifrechner enthalten.






04.04.17

TalkTalk mit mehr Datenvolumen und Roaming-Datenpaketen

Per sofort wird das Datenvolumen der Abos "Mobile S", "Mobile M" und "Mobile L" erhöht, die im September 2016 eingeführt wurden. (dschungelkompass berichtete).
Alle drei Abos beinhalten monatlich anstatt 1.5 GB neu 2 GB Datenvolumen, weiterhin 100 SMS ins TalkTalk-Netz. Weitere SMS kosten 15 Rappen. Wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist, wird die Datenverbindung unterbrochen, wodurch keine Mehrkosten entstehen. Wer trotzdem weitersurfen will, kann eine Data Booster Option aktivieren. Für die Abos gelten keine Mindestvertragsdauer, sie können jeweils schriftlich auf das Ende der nächsten Rechnungsperiode gekündigt werden.

Mobile S CHF 19.95 pro Monat
1000 Minuten ins TalkTalk-Netz

Mobile M CHF 29.95 pro Monat
1000 Minuten in alle Schweizer Netze

Mobile L CHF 34.95 pro Monat
500 Minuten in alle Schweizer Netze, sowie 500 Minuten in viele Länder*

Weitere Minuten werden mit 25 Rp. pro Minute plus einer Verbindungsgebühr von 10 Rp./Anruf verrechnet.

Folgende “Data Booster“ werden angeboten:
- 500 MB für CHF 7.50
- 1 GB für CHF 15.-
- 3 GB für CHF 30.-

Die “Data Booster“ sind mit allen drei Abos kompatibel.


Quelle: talktalk.ch

Roaming-Datenpakete
Neu bietet auch TalkTalk Datenpakete für Roaming innerhalb der EU-Staaten, sowie USA und Kanada an. “Data Travel 100“ enthält 100 MB für CHF 9.95, “Data Travel 500“ enthält 500 MB für CHF 29.95. Aktiviert werden können sie mit einer SMS mit dem Text “START DATATRAVEL100“ oder “START DATATRAVEL500“ an die Nummer 361.

Die Neuerungen sind bereits im Tarifrechner enthalten.


* Die 500 Minuten können für Anrufe in folgende Länder genutzt werden:
Andorra, Australien, Belgien, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland, Dominikanische Republik, Estland, Finnland, Frankreich, Gibraltar, Griechenland, Grossbritannien, Hongkong, Indien, Indonesien, Irland, Island, Italien, Japan, Kanada, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malaysia, Malta, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Pakistan, Polen, Portugal, San Marino, Schweden, Slowakei, Spanien, Thailand, Tschechien, Ungarn, USA, Vatikanstadt, Zypern.




04.04.17

Aldi Mobile macht Datenoptionen günstiger

Die bestehende Prepaid-Option “Smart Flat“ von Aldi Mobile bietet neu mehr Datenvolumen. Die Option kostet monatlich unveränderte CHF 28.90 und enthält unlimitierte Telefonie und SMS innerhalb der Schweiz, sowie neu 3 anstatt 1.5 GB Datenvolumen.

Günstigere Roaming-Datenpakete
Der Preis für die Kombi-Option “Smart Roaming“ wurde von CHF 47.90 auf CHF 43.90 gesenkt. Sie enthält 50 Minuten, 50 SMS und 500 MB innerhalb von Europa.

Auch die reinen Datenpakete für die EU wurden günstiger:
- 250 MB kosten neu CHF 15.90 anstatt 19.90.
- 500 MB kosten neu CHF 29.90 anstatt 32.90.
- 1 GB kosten neu CHF 37.90 anstatt 42.90.





30.03.17

Wo es günstiger und wo es teurer wird

Swisscom ändert die Roaming-Datentarife

Swisscom hat heute neue Roamingtarife für Datenpakete bekannt gegeben. Gleichzeitig wurden auch Verschiebungen von Ländern in andere Zonen angekündigt, wodurch es in einigen Ländern günstiger wird, in anderen jedoch um Faktoren teurer. Swisscom erklärt den Preisaufschlag auf plausible Weise.

Wer im Ausland Internet nutzen möchte und kein WLAN zur Verfügung hat, kann bei den meisten Anbietern Datenpakete für das mobile Surfen lösen. Mit den Datenpaketen vergünstigt sich das Surfen gegenüber den sonstigen Standardtarif um einiges. Die Preise für die Datenpakete haben bisher die meisten Anbieter im Jahrestakt gesenkt. Heute hat Swisscom ihre diesjährige Senkung bekannt gegeben. Wer aber genauer hinschaut, dem fällt auf, dass teilweise Länder auch in teurere Zonen verschoben wurden und sich somit das Datenroaming verteuert hat. dschungelkompass.ch zeigt auf, in welchen Ländern Kunden profitieren können und in welchen Ländern besonders aufgepasst werden muss.


Das Datenroaming in Europa wird günstiger
Bei Swisscom wird das Datenroaming innerhalb von Europa einiges günstiger. Das Datenpaket mit 1 GB wurde von CHF 39.- auf 29.90 gesenkt. Ein Nachteil ist jedoch, dass in Europa kein kleines Datenpaket mit 50 MB mehr verfügbar ist. Dieses kostete bisher CHF 5.50. Neu kostet das nächst Kleinste CHF 9.90, enthält dafür 200 MB.



Ein direkter Vergleich unter den Anbietern zeigt sich eher schwierig, da fast alle Pakete in ihren Volumen und Preisen unterschiedlich sind. Bei 200 MB ist Swisscom mit CHF 9.90 günstiger als Salt mit CHF 15.- und Coop Mobile mit CHF 20.-. Mit 1 GB ist Swisscom mit CHF 29.90 gleich auf mit yallo, günstiger als Salt mit CHF 39.- und Sunrise CHF 49.- (2 GB-Paket). Bis zu den Paketen mit 1 GB Datenvolumen ist Swisscom am günstigsten. Wenn z.B. 2 GB genutzt werden möchten und dafür zwei Datenpakete mit 1 GB gelöst werden, würden bei Swisscom die Kosten von CHF 59.80 anfallen. Bei Sunrise kostet das Paket mit 2 GB CHF 49.-, was günstiger ist. Mit zwei Datenpaketen würden bei Salt CHF 78.-, yallo CHF 60.-, M-Budget und Wingo CHF 90.- anfallen. Bei diesem Vergleich muss aber berücksichtig werden, dass Swisscom in diesem Jahr der erste Anbieter ist, der Preissenkungen bekannt gab. Es ist damit zu rechnen, dass die weiteren Anbieter auch noch nachziehen werden.



Wo das weltweite Datenroaming günstiger wird
In 30 Ländern ausserhalb von Europa wird das mobile Surfen durch die heutige Preisanpassung günstiger. Dies ist in folgenden Ländern der Fall:



Der Preis pro Megabyte sinkt in vielen Ländern von 50 auf 7.4 Rappen (mit dem Datenpaket 200 MB) beziehungsweise von 3 Franken auf 58 Rappen (mit dem Datenpaket 50 MB).



Wo und weshalb das Datenroaming teurer wird
In folgenden Ländern wird das Roaming jedoch massiv teurer:



Z.B. in Nepal, Bahamas, Äthiopien und 12 weiteren Ländern steigt der Preis pro Megabyte von 3 auf 10 Franken an. In Kuba und Simbabwe gibt es sogar einen noch grösseren Anstieg. Neu kostet das Megabyte 10 Franken anstatt 58 Rappen (bisher Datenpaket mit 50 MB), was einem Aufschlag von Faktor 17 entspricht. Gemäss Swisscom sind jedoch die Roamingdaten in diesen Ländern standardmässig gesperrt, es kann nur gesurft werden, wenn ein Datenpaket gelöst wird.

Weshalb werden einzelne Länder teurer, während es in anderen günstiger wird? Oliver Zadori von dschungelkompass.ch hat bei Swisscom nachgefragt. Jérôme Wingeier, Leiter Roaming, erklärt die Anpassungen folgendermassen: «Swisscom verhandelt mit den ausländischen Geschäftspartnern jährlich die Einkaufskonditionen zur Nutzung ihrer Netze. Sobald wir zusätzliche Vergünstigungen erzielen, geben wir den Vorteil an die Swisscom Kunden weiter und reduzieren die Tarife im Ausland und können Länder in günstigere Zonen verschieben. Dies stimuliert die Nutzung der Kunden und bringt den ausländischen Partnern eine grössere Beteiligung. Leider gibt es auch Operatoren in einigen Ländern, welche diesen Zyklus nicht unterstützen oder mit unseren Preisreduktionen nicht mithalten wollen. Daher sind wir dort gezwungen diese in eine andere Zone zu verschieben.»



Fazit
Die Preisanpassung der Swisscom sollte für die meisten Kunden tiefere Roamingkosten bewirken. Wie in diesem Vergleich gezeigt wird, kann sich die Anpassung in gewissen Ländern auch negativ auswirken. „Egal mit welchem Abo man ins Ausland reist, es lohnt sich sehr, sich vorgängig über die im Land geltenden Roaminggebühren zu informieren. Oft gibt es Optionen, wodurch sich die Kosten massiv senken lassen.“, resümiert Oliver Zadori von dschungelkompass.ch.



Nachtrag
Natürlich wird das Roaming nicht nur in den Ländern günstiger, die oben in der Tabelle enthalten sind. Dies sind die Länder, die aufgrund einer Zonen-Verschiebung noch günstiger wurden. Aufgrund der Preissenkung werden die Datenpakete wie folgt günstiger:

Quelle: Swisscom.ch

Länderliste:
EU/Westeuropa: Andorra, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Färöer, Finnland, Frankreich2, Gibraltar, Griechenland, Grossbritannien2, Guernsey, Irland, Island, Isle of Man, Italien, Jersey, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande2, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vatikan, Zypern

Welt 1 Ägypten, Alaska (USA), Albanien, Algerien, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Australien, Bahrain, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Chile, China, Ecuador, Fidschi, Georgien, Ghana, Hawaii (USA), Hong Kong, Indien, Indonesien, Israel, Japan, Kanada, Katar, Kenia, Kolumbien, Kosovo, Kuwait, Macao, Malaysia, Marokko, Mazedonien, Mexiko, Moldawien, Montenegro, Nauru, Neuseeland, Peru, Philippinen, Puerto Rico, Russland, Saudi-Arabien, Serbien, Singapur,
Sri Lanka, St. Croix (US), St. John (US), St. Thomas (US), Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Türkei, Ukraine, Uruguay, USA, Vereinigte Arabische Emirate, Weissrussland

Welt 2 Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bangladesch, Barbados, Benin, Bermudas, Bolivien, Bonaire, Botswana, Britische Jungferninseln, Burkina Faso, Costa Rica, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, El Salvador, Elfenbeinküste, Französisch-Guyana, Gabun, Grenada, Grönland, Guadeloupe (FR), Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, Jamaika, Jordanien, Kaimaninseln, Kambodscha, Kamerun, Kap Verde, Kasachstan, Kirgisien, Kongo (Brazzaville), Kongo (Kinshasa), Laos, Madagaskar, Malawi, Martinique (FR), Mauritius, Mayotte (FR), Monserrat, Myanmar (Burma), Nicaragua, Niger, Nigeria, Oman, Pakistan, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Réunion (FR), Ruanda, Saba (NL), Sambia, Samoa, Senegal, Seychellen, Sierra Leone,St. Barthélemy (FR), St. Eustatius (NL), St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Maarten (NL), St. Martin (FR), St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Swasiland, Tadschikistan, Tansania, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschad, Tunesien, Turks und Caicos, Uganda, Usbekistan, Vanuatu, Venezuela

Rest der Welt Äquatorialguinea, Brunei, Gambia, Irak, Iran, Jemen, Lesotho, Libanon, Mauretanien, Mongolei, Mosambik, Namibia, Palästina, Sudan, Togo, Vietnam, Zentralafrikanische Republik

In folgenden Ländern ist die Datennutzung nur mit einem 10 MB Paket zu 99.90 möglich: Afghanistan, Angola, Äthiopien, Bahamas, Belize, Bhutan, Burundi, Dschibuti, Französisch-Polynesien, Guam, Kuba, Liberia, Libyen, Mali, Nepal, Neukaledonien, Osttimor, Simbabwe




30.03.17

Swisscom senkt die Roamingpreise für Datenpakete weltweit

Bei Swisscom sind in den meisten Abos wie Infinity und in den demnächst erhältlichen inOne-Abos Roaming-Einheiten inklusive. Wer die Inklusivleistungen überschreitet, ein älteres Abo oder Prepaid nutzt oder sich ausserhalb von Europa befindet, bezahlt nach wie vor Roaminggebühren. Um im Ausland günstiger surfen zu können, kann sich ein Datenpaket lösen. Diese Preise werden auch in diesem Jahr erneut gesenkt.
Neu ist auch ein grösseres Paket mit 3 GB erhältlich. Innerhalb von Europa kostet es CHF 69.90, in vielen weiteren Ländern der Zone “Welt 1“ kostet es CHF 99.90.

Die neuen Preise sehen ab 1. April 2017 wie folgt aus:
Quelle: Swisscom.ch

Die neuen Preise gelten für alle Abos (sofern nicht schon im Abo enthalten) und Prepaid.

Länderliste:
EU/Westeuropa: Andorra, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Färöer, Finnland, Frankreich2, Gibraltar, Griechenland, Grossbritannien2, Guernsey, Irland, Island, Isle of Man, Italien, Jersey, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande2, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vatikan, Zypern

Welt 1 Ägypten, Alaska (USA), Albanien, Algerien, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Australien, Bahrain, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Chile, China, Ecuador, Fidschi, Georgien, Ghana, Hawaii (USA), Hong Kong, Indien, Indonesien, Israel, Japan, Kanada, Katar, Kenia, Kolumbien, Kosovo, Kuwait, Macao, Malaysia, Marokko, Mazedonien, Mexiko, Moldawien, Montenegro, Nauru, Neuseeland, Peru, Philippinen, Puerto Rico, Russland, Saudi-Arabien, Serbien, Singapur,
Sri Lanka, St. Croix (US), St. John (US), St. Thomas (US), Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Türkei, Ukraine, Uruguay, USA, Vereinigte Arabische Emirate, Weissrussland

Welt 2 Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bangladesch, Barbados, Benin, Bermudas, Bolivien, Bonaire, Botswana, Britische Jungferninseln, Burkina Faso, Costa Rica, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, El Salvador, Elfenbeinküste, Französisch-Guyana, Gabun, Grenada, Grönland, Guadeloupe (FR), Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, Jamaika, Jordanien, Kaimaninseln, Kambodscha, Kamerun, Kap Verde, Kasachstan, Kirgisien, Kongo (Brazzaville), Kongo (Kinshasa), Laos, Madagaskar, Malawi, Martinique (FR), Mauritius, Mayotte (FR), Monserrat, Myanmar (Burma), Nicaragua, Niger, Nigeria, Oman, Pakistan, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Réunion (FR), Ruanda, Saba (NL), Sambia, Samoa, Senegal, Seychellen, Sierra Leone,St. Barthélemy (FR), St. Eustatius (NL), St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Maarten (NL), St. Martin (FR), St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Swasiland, Tadschikistan, Tansania, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschad, Tunesien, Turks und Caicos, Uganda, Usbekistan, Vanuatu, Venezuela

Rest der Welt Äquatorialguinea, Brunei, Gambia, Irak, Iran, Jemen, Lesotho, Libanon, Mauretanien, Mongolei, Mosambik, Namibia, Palästina, Sudan, Togo, Vietnam, Zentralafrikanische Republik

In folgenden Ländern ist die Datennutzung nur mit einem 10 MB Paket zu 99.90 möglich: Afghanistan, Angola, Äthiopien, Bahamas, Belize, Bhutan, Burundi, Dschibuti, Französisch-Polynesien, Guam, Kuba, Liberia, Libyen, Mali, Nepal, Neukaledonien, Osttimor, Simbabwe



Die Datenpakete der Swisscom im Vergleich zu Sunrise, Salt, M-Budget, Wingo, Coop Mobile und Salt

Bei vielen Anbietern sind Datenpakete für Roaming verfügbar. dschungelkompass hat eine aktuelle Übersicht mit den Datenpaketen der wichtigsten Anbietern erstellt:

Ein direkter Vergleich unter den Anbietern zeigt sich eher schwierig, da fast alle Pakete in ihren Volumen unterschiedlich sind. Bei 200 MB ist Swisscom mit CHF 9.90 günstiger als Salt mit CHF 15.- und Coop Mobile mit CHF 20.-. Mit 1 GB ist Swisscom mit CHF 29.90 gleich auf mit yallo, günstiger als Salt mit CHF 39.- und Sunrise CHF 49.- (2 GB-Paket). Bis zu den Paketen mit 1 GB Datenvolumen ist Swisscom am günstigsten.
Wenn z.B. 2 GB genutzt werden möchten und dafür zwei Datenpakete mit 1 GB gelöst werden, würden bei Swisscom die Kosten von CHF 59.80 anfallen. Bei Sunrise kostet das Paket mit 2 GB CHF 49.-, was günstiger ist. Mit zwei Datenpaketen würden bei Salt CHF 78.-, yallo CHF 60.-, M-Budget und Wingo CHF 90.- anfallen.




29.03.17

Wingo Mobile führt die Fair Flat ein

Wingo Mobile, eine Tochergesellschaft von Swisscom, führt per heute ein neues Abomodell ein. Fair Flat heisst das neue Abo und ist ab CHF 25.- pro Monat erhältlich. Für diese 25 Franken sind unlimitierte Anrufe, unlimitierte SMS/MMS und 1 GB Datenvolumen innerhalb der Schweiz enthalten.

Automatische Datenpakete
Wer mehr Daten als 1 GB innerhalb eines Monates nutzt, löst automatisch ein Datenpaket. Ein Datenpaket enthält ein weiteres Gigabyte und kostet CHF 5.-. Pro Monat werden maximal 6 weitere Datenpakete (à je CHF 5.-) verrechnet. Das heisst, wer auch 7 GB oder mehr nutzt, bezahlt maximal CHF 55.- pro Monat. Dies ist der selbe Preis, wie das Abo bisher mit unlimitierten Daten gekostet hat.

Vorteil für Wenignutzer
Bisher musste ein Kunde, der z.B. nur 3 GB pro Monat genutzt hat, trotzdem die unlimitierte Datenflatrate bezahlen, was monatlich 55 Franken ausmachte. Neu bezahlt er für die Grundgebühr CHF 25.- und für die weiteren 2 GB CHF 10.-, was unter dem Strich noch CHF 35.- ausmacht.

Günstigere Roaming-Datenpakete
Die Gebühren für Datenpakete im Ausland wurden zudem gesenkt. Innerhalb von Europa kosteten bisher 50 MB CHF 5.-. Neu ist eine Datenpaket mit 100 MB für CHF 7.50 erhältlich. Das Paket mit 500 MB kostete bisher CHF 25.-, neu 22.50.

Erhöhung der internationalen Tarife?
Wer aus der Schweiz ins Ausland telefoniert, könnte dafür neu mehr bezahlen. Auf den ersten Blick scheinen die europäischen Länder noch gleich viel zu kosten, es gibt aber exotische Länder, deren Tarife erhöht wurden. Für Anrufe aus der Schweiz z.B. nach Tunesien oder Thailand werden neu anscheinend CHF 2.- anstatt 1.20 pro Minute verrechnet. Update folgt...

Bestehende Kunden profitieren automatisch
Das neue Angebot richtet sich nicht nur an Neukunden. Bestehende Kunden, die ihr Abo schon vor längerer Zeit abgeschlossen haben, werden automatisch auf das neue Modell umgestellt. Bis evtl. auf die internationalen Tarife entsteht dadurch kein Nachteil. Alle, die monatlich nicht mehr als 6 GB verbrauchen, dürften für ihr Abo neu weniger bezahlen. Kunden die mehr als 7 GB verbrauchen bezahlen weiterhin den selben Preis wie bisher.

Einführungsaktion bis 27.06.2017
Neu- und Bestandeskunden profitieren bis Ende Juni von einer Einführungsaktion. Bis dahin bezahlen alle Kunden - unabhängig von ihrem Datenverbrauch - monatlich CHF 25.-. Zudem wird die einmalige Aktivierungsgebühr von CHF 40.- erlassen.

Link zu Wingo Fair Flat

Die neuen Abos sind bereits im Tarifrechner hinterlegt.



Alternative zu M-Budget?

M-Budget und Wingo werden beide von Swisscom betrieben. Wurde M-Budget von Wingo nun übertrumpft? Anbei ein kleiner Vergleich mit der Ausgangslage: max. 2000 Minuten telefonieren und max. 2000 SMS innerhalb der Schweiz versenden.

Wie auf der Tabelle zu sehen ist, kostet diese Nutzung mit einem Gigabyte bei Wingo CHF 25.- und bei M-Budget CHF 29.-. Bei der Nutzung zwischen 1 - 2 GB ist M-Budget um einen Franken günstiger als Wingo. Ab der Nutzung von 2 GB wird Wingo im Vergleich zu M-Budget einiges günstiger. Das selbe würde gelten, wenn die 2000 Gratisminuten von M-Budget überzogen würden.


Wie sieht es bei Roaming in Europa aus?
Mit der heutigen Ankündigung sind die Datenpakete von Wingo nun günstiger als die von M-Budget. Für 500 MB verlangt M-Budget CHF 35.- und Wingo nur CHF 22.50. Umgekehrt verhalten sich jedoch die Tarife für die Telefonie. Für ankommende Gespräche verrechnet Wingo 50 Rappen pro Minute. Bei M-Budget sind es nur 27 Rappen. Ein weiterer Vorteil für Vieltelefonierer bei M-Budget ist die Roaming Option Travel Voice, die bei Wingo nicht erhältlich ist. Für CHF 15.- pro Monat sind in der Option 30 Gesprächsminuten und 30 SMS enthalten. Sind die Einheiten ausgeschöpft, reduzieren sich die Tarife. Eine ausgehende Minute werden noch 25 anstatt 45 Rappen verrechnet.




28.03.17

Die neuen Abos von yallo im Vergleich zu M-Budget, Coop Mobile, Wingo, Sunrise und Salt

Mit den neuen Abos, die yallo heute lanciert hat, zeigt sie sich gegenüber den anderen Anbietern ziemlich angriffslustig. Wie dschungelkompass festgestellt hat, sind diese Abos nun die günstigsten im Schweizer Markt, wenn alle enthaltenen Inklusivleistungen voll ausgeschöpft werden. Wie stehen die Abos aber im Vergleich zu anderen, ähnlichen Abos?
Dies zeigen wir anhand eines kurzen Vergleiches auf:


Im Bereich der günstigen Flatrates (unbegrenzte Telefonie, sowie 1.5 - 2 GB Datenvolumen) schneidet das neue Abo yallo Regular eher teurer ab. Gegenüber den anderen Angeboten enthält es jedoch für den Aufpreis von rund 9 Franken 1-1.5 GB mehr Datenvolumen. M-Budget Maxi-One deckt dafür mit den 2000 Inklusivminuten auch Anrufe ins europäische Festnetz ab.



Bei den unbegrenzten Flatrate-Abos für die Schweiz belegt das neue yallo Fat mit CHF 58.- neu den Platz 3. Wie auch bei Salt Plus Swiss sind jedoch noch 60 Minuten Telefonie ins europäische Ausland inklusive. Bei diesen vier Abos sind einzig bei Salt SMS von der Schweiz ins Ausland unbegrenzt enthalten, die drei anderen Anbieter verlangen 10 - 12 Rappen pro SMS. Wie auch bei Salt Plus Swiss sind beim neuen yallo Fat monatlich 200 MB für Roaming in Europa enthalten.



Im Vergleich der Abos mit einer unbegrenzten Schweizer Flatrate, die auch Roaming inklusive bieten, schneidet das ab April verfügbare Abo Swisscom inOne S mit CHF 70.- günstiger als yallo ab. Dafür bietet yallo Super Fat mit 100 Mbit/s schnelleres Internet als das Swisscom-Abo, das auf 20 Mbit/s begrenzt ist. (Die Variante Swisscom inOne M, das Internet mit 100 Mbit/s enthält würde monatlich CHF 90.- kosten.) Die in diesem Vergleich teureren Abos von yallo, Sunrise und Salt enthalten dafür unbegrenzte Anrufe von der Schweiz nach Europa, welche bei Swisscom auf eine Stunde begrenzt sind. Beim Telefonieren in Europa bieten die Abos yallo Super Fat und Salt Plus Europe die grösste Leistung, denn diese sind für das ganze Jahr inklusive. Bei Swisscom gilt die Telefone-Flatrate während 45 Tagen pro Jahr, danach fallen Minutentarife an. Ziemlich unterschiedlich fällt auch der Vergleich des inklusiven Datenvolumens in Europa aus. Das Abo Sunrise Freedom Max bietet Monatlich 200 MB, Salt Plus Europe und yallo Super Fat monatlich 1 GB, Swisscom inOne S 2 GB, das pro Jahr während 45 Tagen genutzt werden kann.



Neu ist, dass erstmals ein Anbieter, der nicht selber ein Mobilnetz betreibt, Roaming-Einheiten in seine Angebote packt. Wie dieser Vergleich zeigt, kann sich je nach Nutzung ein anderes Abo besser eignen. Dieser Vergleich ist auch nicht komplett, derzeit sind alleine für die Nutzung innerhalb der Schweiz über 260 Angebote (inkl. den Zusatzoptionen) erhältlich. Wer sich einen Durchblick in diesem Dschungel verschaffen möchte, schätzt am besten seine Nutzung ab und vergleicht die verschiedenen Angebote mit dem umfassendsten Tarifrechner der Schweiz auf dschungelkompass.ch.





28.03.17

yallo lanciert drei neue Abos - yallo Regular, yallo Fat und yallo Super Fat

Neben der Bekanntgabe des neuen Markenauftritts lanciert yallo heute gleich drei neue Flatrate-Abos. Alle drei neuen Abos enthalten eine Telefonie- und SMS-Flatrate innerhalb der Schweiz.

yallo Regular für CHF 38.- enthält zudem 3 GB Datenvolumen mit der Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s. Wird das Datenvolumen aufgebraucht, fallen keine weiteren Kosten an, dafür wird die Internetgeschwindigkeit bis zum Ende des Monates auf 128 kbit/s beschränkt. Link zu yallo Regular

yallo Fat für CHF 58.- enthält unlimitiertes Internet mit 100 Mbit/s, sowie 60 Minuten ins europäische Ausland. Zudem sind für Roaming innerhalb von Europa 200 MB Datenvolumen pro Monat enthalten. Link zu yallo Fat

yallo Super Fat für CHF 88.- enthält auch unlimitiertes Internet mit 100 Mbit/s, sowie eine Telefonie-Flatrate ins europäische Ausland. Zudem sind für Roaming innerhalb von Europa monatlich 1 GB Datenvolumen und eine Telefonie- und SMS-Flatrate enthalten. Dieses Abo ist derzeit zum Einführungspreis von CHF 49.- erhältlich. Link zu yallo Super Fat

Die neuen Abos in der Übersicht:

Quelle: yallo.ch

Mit den neuen Abos unterbietet yallo die Angebote der Konkurrenz. Wenn die beinhalteten Leistungen (wie unlimitierte Telefonie, Datenvolumen, Anrufe ins Ausland und Roaming) voll beansprucht werden, sind die neuen Abos für diese Nutzung derzeit die günstigsten Angebote. Selbst ohne Promotionspreis ist z.B. yallo Super Fat neu das günstigste Angebot für unlimitierte Nutzung innerhalb der Schweiz, sowie unlimitierter Telefonie, SMS und monatlich einem Gigabyte Datenvolumen in Europa.

Seit heute hat Yallo auch einen neuen Markenauftritt. Neben einer neuen Webseite wurde auch das bisherige Logo


durch ein neues ersetzt



Die bisherigen Abos wie yallo PostPaid, yallo Flat und yallo Swiss, sowie die Prepaidangebote sind alle weiterhin unverändert erhältlich.

Die neuen Abos sind bereits im Tarifrechner hinterlegt.

Hier geht es zu einem detaillierteren Vergleich der neuen Abos.






08.03.17

Quickline lanciert neue TV-Plattform

Aus Zeitgründen und da wir die neue Plattform noch nicht näher kennen, zeigen wir hier die Medienmitteilung, die Quickline versendet hat:


Quickline TV setzt mit persönlichen Nutzerprofilen neue Massstäbe beim TV-Konsum

7. März 2017 – Quickline – die Nummer drei im TV-Markt – lanciert mit Quickline TV eine neue Unterhaltungsplattform, welche Fernsehen einfacher macht. Persönliche Profile ermöglichen jedem Familien- oder Haushaltmitglied gezielt jene Programme zu konsumieren, die auch wirklich interessieren. Ein innovativ gestalteter TV-Guide sowie intelligente Suchfunktionen sorgen für zusätzlichen Komfort in der Anwendung. Zudem wird Quickline TV mobil: Über die Quickline TV App kann via Smartphones oder Tablets jederzeit auf die Plattform und die persönlichen Einstellungen zugegriffen werden.

Yann Steulet, Quickline Managing Director Residential, zur Einführung von Quickline TV: «Nach intensiver Entwicklungszeit freuen wir uns, erstmals im Schweizer TV-Markt mit dem personalisierten Fernsehen wegweisende neue Pfade zu beschreiten. Unser Ziel ist es, unseren Kunden im unübersichtlichen TV-Dschungel zu helfen, ihren relevanten Inhalt zu finden. Wir sind stolz, dass wir nebst der Einführung der Replay-Funktion im Jahr 2009 erneut einen Meilenstein in der Benutzerfreundlichkeit setzen können».

Persönlicher geht Fernsehen nicht mehr
Quickline TV macht das Fernsehen einfacher und persönlicher. Jedes Haushaltmitglied kann sein individuelles Profil erstellen, dieses mit einer Farbe versehen und optional mittels PIN schützen. Die Mutter liebt beispielsweise Naturdokumentationen, der Vater Actionfilme und die Tochter Soaps. Basierend auf dem Nutzerverhalten lernt Quickline TV die Vorlieben der Nutzer kennen und erstellt immer präzisere Vorschläge. Diese werden dabei unterstützt, exakt jene Sendungen zu finden, die zu ihnen passen und sie persönlich am meisten interessieren. «My Channel» heisst der Fernsehkanal, auf dem jedes Profil persönliche Vorschläge zu Sendungen findet, die zu ihm passen. «My Page» ist die persönliche Programmzeitschrift, auf welcher profilbasierte Filmtipps, Empfehlungen zu Sendungen, Aufnahmen oder Video on Demand angezeigt werden. Über «Einschränkungen für Kinder» können Eltern den Zugang zu bestimmten Sendungen, Sendern und Mietangeboten eingrenzen. Mit der neuartigen Benutzerführung verfolgt Quickline eigene Wege. Intelligente Suchfunktionen vereinfachen die Programmauswahl. Zudem liefert der TV-Guide einen schnellen Überblick über laufende und die nächsten zwei Sendungen. Mit Quickline TV werden Kunden zu ihrem eigenen Programmchef und geniessen ein Fernsehen, das voll und ganz ihren Wünschen entspricht.

Fernsehen daheim und unterwegs
«Any content, anywhere and anytime» - das ist der heutige Anspruch der Konsumenten. Mit der Quickline TV App ist das Abspielen von Live- und Replay-TV sowie von Aufnahmen mit dem Tablet oder Smartphone innerhalb der Schweiz fast uneingeschränkt möglich. Das eigene Profil und die persönlichen Empfehlungen werden von allen Endgeräten übernommen. Zum neuen Unterhaltungspaket gehören über 2'000 Videos on Demand und bis zu 1500 Stunden eigene Aufnahmen. Die neue Quickline Box vereint alle Services in einem Gerät: TV Set-Top-Box, WLAN-Router sowie ein Kabelmodem mit zwei Telefonanschlüssen.

Trend zu zeitversetztem TV verstärkt sich
Das Fernsehverhalten hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Während früher die Familie gemeinsam eine Sendung geschaut hat, verlagert sich heute das Fernsehverhalten in Richtung Individualität und der Wahl der persönlich bevorzugten Kanäle und Sendungen. Eine Quickline-Studie zeigt, dass die Mehrheit der Schweizer täglich bis zu 3 Stunden fern schaut. Am Wochenende zwei Stunden länger. Die Umfrage zeigt auch, dass Sendungen vermehrt zeitversetzt (13%) geschaut werden. Nahezu zwei Drittel der Befragten wollen in Zukunft selbst bestimmen können, wann und auf welchem Endgerät sie Sendungen schauen. Und für jeden zweiten wird es immer wichtiger, Replay Funktionen zu nutzen und Sendungen bis eine Woche zurück schauen zu können. Quickline TV erfüllt genau diese Anforderungen. Es macht Fernsehen persönlicher und einfacher.

Beste Unterhaltung und schnellstes Internet
Den Technologie-Vorteil des Glasfaserkabelnetz ausgenutzt, erhöhte Quickline erst vor wenigen Wochen die Bandbreiten ihrer Kombiprodukte und hebt sich auch in dieser Dimension vom Wettbewerb ab. So surfen Quickline-Kunden mit garantierten Bandbreiten von 100 Mbit/s im kleinsten Abo und 400 Mbit/s im grössten Abo. Quickline TV ist ab sofort in den Kombiangeboten All-in-One M, L und XL zusammen mit Internet, Festnetz- und Mobiltelefonie – auf dem besten Schweizer Netz – erhältlich. Die Kombipakete sind preislich unverändert attraktiv gegenüber dem heutigen Angebot.

Quelle: Quickline, 07.03.2017
Weitere Informationen zur neuen TV-Plattform






03.03.17

Salt Plus Start enthält neu weniger Datenvolumen

Salt hat ihr günstigstes Abo "Plus Start" kürzlich angepasst. Die Änderungen sind wie folgt:

- Die Grundgebühr wurde um 95 Rappen auf CHF 19.90 erhöht.
- Bisher waren Anrufe ins Salt-Netz gratis, für weitere Netze waren 30 Gratisminuten enthalten, danach wurde pro Minute 49 Rappen verrechnet.
- Neu sind sind neben unlimitierten Anrufen ins Salt-Netz auch Anrufe ins Schweizer Festnetz enthalten. Anrufe in andere Schweizer Netze werden mit 49 Rappen pro Minute verrechnet - die Gratisminuten sind nicht mehr enthalten.
- Die monatlich enthaltene Datenmenge wurde von 1.5 GB auf 500 MB reduziert.
- SMS sind nicht mehr nur ins Salt-Netz gratis, sondern in alle Netze der Schweiz.

Der Tarifrechner wurde bereits aktualisiert.






01.03.17

M-Budget Mobile Maxi One erhält doppelt so viel Datenvolumen, Minuten und SMS

Wie M-Budget bekannt gibt, enthalten ihre Abos seit heute mehr Datenvolumen, Minuten und SMS.

> Mini One bisher: 500 MB Daten, 50 Minuten*, 50 SMS, CHF 19.-
> Mini One neu: 600 MB Daten, 60 Minuten*, 60 SMS, CHF 19.-

> Maxi One bisher: 1GB Daten, 1000 Minuten*, 1000 SMS, CHF 29.-
> Maxi One neu: 2GB Daten, 2000 Minuten*, 2000 SMS, CHF 29.-

Weiterhin werden Anrufe zu anderen M-Budget Mobile-Kunden nicht von den Gratisminuten abgezogen.
Wenn die Inklusiv-Einheiten aufgebraucht sind, werden die Kunden per SMS darüber informiert. Für weitere Anrufe fallen 25 Rappen pro Minute und pro SMS 10 Rappen an. Zusätzliche Daten kosten CHF 0.10 pro MB bzw. max. CHF 5.-/Tag. Weiterhin können Mini und Maxi One-Kunden ein Data-Package mit 250 MB Daten für CHF 5.- dazu kaufen.


* Gültig für Anrufe aus der Schweiz auf alle Fest- und Mobilfunknetze in der Schweiz und ins Festnetz in Europa und den USA (Ländergruppe 1-3); exkl. Business-, Kurz- und Spezialnummern.

Alles weitere am Angebot bleibt wie bisher bestehen. Auch bestehende Mini One- und Maxi One-Kunden profitieren automatisch von dieser Erhöhung.

Die Änderungen wurden bereits im Handyabo-Vergleich übernommen.

Hier geht's zu M-Budget Mobile





24.02.17

Sunrise One - das neue günstige Kombi-Abo mit Handy, Internet, Digital-TV und Festnetz

Heute hat Sunrise ein neues Abo vorgestellt, das die bestehenden Angebote ergänzt. Sunrise One kostet monatlich CHF 139.- und enthält:

Zuhause "Sunrise Home Unlimited":
- Internetanschluss mit höchstmöglicher Geschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s
- Digitalt-TV mit 270 Sender, 7 Tagen Replay und 1200 Stunden Aufnahmekapazität
- Festnetztelefonanschluss mit unbegrenzter Flatrate für die Schweiz

Ein Handy-Abo "Sunrise Mobile Unlimited":
- Unlimitierte Telefonie innerhalb der Schweiz
- Unlimitierte SMS und MMS
- Unlimitiertes Internet zur höchsten Geschwindigkeit, bis zu 300 Mbit/s

Beide Abos können auch einzeln bezogen werden. Das Home-Abo kostet CHF 130.-, das Handy-Abo CHF 65.- oder im Kombi zusammen CHF 139.-.
Weitere Personen im selben Haushalt erhalten ein zusätzliches Handy-Abo für CHF 55.-, was 10 Franken Rabatt gegenüber dem gleichwertigen "Sunrise Freedom Relax" entspricht.


Neue Zusatzoptionen
Gleichzeitig werden auch zwei neue Ausland- und Roaming-Optionen lanciert, die das Handy-Abo nochmals aufwerten (diese sind nur für das neue Abo verfügbar):

International Unlimited, CHF 30.-/Monat
- Unlimitierte Anrufe aus der Schweiz in 36 Länder der EU, USA und Kanada
- Unlimitierte aus der Schweiz in jedes Land der Welt

Travel Unlimited, CHF 65.-/Monat
- Die gleichen Eigenschaften wie die Option "International Unlimited", sowie
- Roaming in 44 Ländern der EU, USA und Kanada mit
- unlimitierten Anrufen (ein- und ausgehend)
- unlimitierten SMS
- 4 GB Datenvolumen zum surfen (im Monat!)


Telefonieren über 4G-Netz
Demnächst soll auch das Telefonieren über das 4G-Netz möglich sein, das bisher nur für den Datentransfer verwendet wurde. Dies soll eine bessere Sprachqualität bieten. Auch der Rufaufbau soll dabei beschleunigt werden. Gemäss Sunrise wird der Rufaufbau nur noch etwa eine anstatt drei Sekunden dauern. Zudem kündigte Sunrise an, ihr 4G-Netz in diesem Jahr noch weiter auszubauen. So sollen in Städten übertragunsraten von bis zu 900 Mbit/s möglich werden.


Eine Einschätzung von dschungelkompass:
Sunrise bietet mit diesem Abo eine echte Innovation. Sicher gibt es für Gelegenheitsnutzer günstigere Alternativen. Wer aber viele Telekom-Dienste intensiv nutzen möchte und/oder sich um Einzeltarife nicht kümmern will, erhält mit diesem Abo ein sehr gutes Komplett-Paket für den unschlagbaren Preis von 139 Franken.


Das neue All-Inclusive-Abo ist ab dem 6.3.2017 erhältlich, aber jetzt schon im Tarifrechner von dschungelkompass.ch enthalten. Das neue Mobile Unlimited ist im Handyabo-Vergleich zu finden,
das Home Unlimited Festnetz-Vergleich,
und die Kombination Sunrise One aus Handy, Digital-TV, Internet und Festnetztelefon im grossen Kombi-Vergleich.

Wie das neue Angebot im Vergleich zu Kombipaketen der Swisscom und UPC abschneidet, ist im neuen Vergleich von dschungelkompass und der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) zu sehen.

Hier geht's zu Sunrise One




24.02.17

Sunrise lanciert neues Vielnutzer-Komplett-Abo

Das neue Abo Sunrise One im Preisvergleich

Neuerdings buhlen die Schweizer Telekomanbieter mit Kombipaketen für Handy, Internet, Digital-TV und Festnetztelefon um Kunden: Nachdem Swisscom am Mittwoch ein neues Abonnement präsentiert hat, stellt nun auch Sunrise ein neues Komplett-Paket namens „Sunrise One“ vor. Dschungelkompass.ch und die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) haben dieses neue Abonnement analysiert und kommen zum Schluss, dass es für Wenignutzer bessere Alternativen gibt, für Vielnutzer mit hohen Ansprüchen jedoch ein sehr gutes Angebot ist.

Nachdem Swisscom am Mittwoch das Abonnement „inOne“ lancierte, präsentiert heute Sunrise ein Abonnement mit einem ähnlichen Namen: „Sunrise One“. Dschungelkompass.ch und die Stiftung für Konsumentenschutz haben die beiden neuen Angebote miteinander verglichen. Ebenfalls berücksichtigt wurde ein vergleichbares Abonnement von UPC. Der Vergleich basiert auf drei Nutzerprofilen, die jeweils unterschiedliche Kundenbedürfnisse widerspiegeln.


Nutzerprofil 1: Internet mit unlimitiertem Handyabonnement ohne TV
Tabelle 1 zeigt einen Vergleich für Nutzer, die auf Fernsehen verzichten und „nur“ Internet und ein unlimitiertes Handyabonnement mit einer Mindestgeschwindigkeit von 100 Mbit/s wünschen. Das beste Angebot der drei im Vergleich berücksichtigten Anbieter hat Sunrise (monatliche Kosten 117.-- Fr.), allerdings nicht mit dem heute lancierten Abonnement „Sunrise One“, sondern mit den bestehenden Angeboten „Internet Comfort“ und „Freedom Relax“. Auf Rang zwei folgt Swisscom mit dem neuen Angebot „inOne“ (Preis: 130.-- Fr.). Auf den weiteren Plätzen folgen „Sunrise One“, das Angebot von UPC und auf dem letzten Platz die bisherigen Angebote von Swisscom. Zu beachten ist, dass es Unterschiede gibt bei der Internetgeschwindigkeit (zuhause und beim Handy) sowie beim Datenvolumen (Handy) und bei den Inklusiv-Leistungen für die Handynutzung im Ausland (Roaming). Zudem ist je nach Internet-Abonnement ein Festnetz-Anschluss inbegriffen (siehe Tabelle 1).



Nutzerprofil 2: Schnelles Internet, unlimitiertes Handyabonnement und Digital-TV
Wer neben einem unlimitiertem Handyabonnement und schnellem Internet auch Digital-TV mit Zusatzfunktonen nutzen möchte, fährt mit dem neuen Angebot „Sunrise One“ klar günstiger als mit den bisherigen Sunrise-Produkten: Neu kosten diese Dienste 139.-- anstatt 162.-- Franken. Bei Swisscom und UPC kostet diese Nutzung rund 170.-- Franken.



Nutzerprofil 3: Sehr schnelles Internet, unlimitiertes Festnetz- und Handyabonnement sowie Digital-TV mit 7 Tagen Replay
Tabelle 3 zeigt einen Vergleich für Kunden mit hohen Ansprüchen, die sehr schnelles Internet, ein unlimitiertes Festnetz- und Handyabonnement sowie Digital-TV mit 7 Tagen Replay wünschen. In diesem Segment bietet das neu lancierte „Sunrise One“ mit 139.-- Franken klar den tiefsten Preis. Die anderen Angebote kosten bis zu 200 Franken.



Fazit
Wer alle Dienste vom selben Anbieter bezieht, hat den Vorteil, dass er nur eine Rechnung erhält. Einige Anbieter gewähren zudem einen Kombirabatt. Gerade für Wenignutzer kommt es jedoch oft günstiger, die Dienste bei verschiedenen Anbietern zu beziehen. Einzel- wie auch Kombiangebote können z.B. im bereits aktualisierten Kombi-Abo-Rechner unter dschungelkompass.ch/kombi rasch und einfach gefunden werden.
Wer innerhalb der Schweiz unlimitiert zur höchsten Geschwindigkeit Zuhause und unterwegs mit dem Handy surfen möchte, unlimitiert telefoniert, Digital-TV mit 7 Tage Replay nutzt und alles vom gleichen Anbieter beziehen möchte, findet bei Sunrise neu das günstigste Angebot. Aber auch die Swisscom senkt mit den neuen Abonnementen die Preise im Vergleich zu vorher.
Für Oliver Zadori, Gründer von dschungelkompass.ch, sind die unterschiedlichen Strategien von Swisscom und Sunrise bemerkenswert: „Swisscom setzt mit dem neuen Abonnement ‚inOne‘ auf ein Baukastensystem: Der Kunde kann weitgehend selber bestimmen, welche Produkte er will und auch nur diese bezahlen. Dies war bis anhin eine Stärke von Sunrise. Sunrise wiederum geht mit ‚Sunrise One‘ in die Richtung, die bisher Swisscom verfolgte: Ein Angebot, das evtl. mehr Leistung enthält, als die Kunden ausschöpfen können – jedoch zu einem sehr günstigen Preis.“



Die Mitteilung als PDF




22.02.2017

Swisscom inOne - das neue Abo für alles

Swisscom stellte heute ihr neues Abo vor. InOne - ein Abo für alles. InOne ersetzt die beiden Paletten Swisscom Vivo und Natel Infinity.

Festnetz, Digital-TV und Internet
Für dein Heimbereich waren bisher verschiedene Abos mit Internet, Digital-TV und Festnetztelefonie erhältlich. Wer viele TV-Funktionen nutzen wollte, musste ein Vivo-Abo wählen, das auch gleich viel schnelleres Internet enthielt - und umgekehrt - was das Abo im Vergleich zur Konkurrenz um einiges verteuerte. Neu gibt es Swisscom inOne. Für das Internet Zuhause kann aus drei verschiedenen Geschwindigkeiten gewählt werden.
- 40 Mbit/s für CHF 60.-
- 100 Mbit/s für CHF 80.-
- 1 Gbit/s für CHF 90.-

Für das Digital-TV sind drei verschiedene Varianten verfügbar. Das Basis-Angebot enthält neben dem normalen Fernsehen die Live-Pause. Mehr Sender, Replay und Aufnahme sind für einen Aufpreis verfügbar.
- 100 Sender, Live Pause für CHF 5.-
- 270 Sender, 7 Tage Replay, 120 Stunden Aufnahme für CHF 25.-
- 300 Sender, 7 Tage Replay, 2400 Stunden Aufnahme für CHF 35.-

Wer auf das klassische Fernsehen verzichten möchte, kann es auch weglassen.

Optional kann auch ein Festnetz-Telefon hinzugebucht werden. Die Preise sind:
- Mit Minutentarif für CHF 5.-
- Unlimitiert innerhalb der Schweiz in alle Netze für CHF 15.-
- Unlimitiert in alle Netze der Schweiz, EU und USA für CHF 35.-


Quelle: Swisscom.ch

Ein grosser Vorteil im neuen Angebot ist, dass es sich nicht mehr um starre Verträge handelt. So kann man z.B. für einen Monat zur schnellsten Internetgeschwindigkeit oder zum Digital-TV mit den meisten Funktionen wechseln und danach wieder zurück.

Grundsätzlich betrachten wir diese Änderung als Verbesserung. Die Kunden können neu, wie auch schon seit längerem bei Sunrise, nur die Dienste abonnieren, die sie auch wirklich brauchen. Im Vergleich zu den bisherigen Abos sollten die meisten Kunden neu günstiger fahren. Im Vergleich zur Konkurrenz hat sich Swisscom zwar vergünstigt, positioniert sich jedoch noch immer im oberen Preissegment.



Neue Handy-Abos
Auch die Handy-Abos wurden angepasst. Der Name "Natel Infinity" verschwindet nach knapp 5 Jahren wieder. Die neuen Abos heissen nun "inOne Mobile". Grundsätzlich bleiben die Monatsgebühren gleich, resp. sind um einen Franken angestiegen. Für alle Abos von XS bis XL ist neu, dass nun auch weltweit, ausserhalb der EU, (Ausnahme von wenigen Ländern) gratis SMS verschickt werden können. Zudem können ausserhalb der EU 100 MB Datenvolumen pro Jahr ohne Aufpreis genutzt werden. Das neue Handy-Abo inOne XS für CHF 60.- bietet neu die Internetgeschwindigkeit von 2 anstatt 1 Mbit/s. Dies kann für Webseiten reichen, nicht aber zuverlässig für HD-Videos. Das neue inOne S, enhält weiterhin unlimitierte Daten mit der neuen Geschwindigkeit von 20 anstatt 10 Mbit/s. Diese Geschwindigkeit sollte für die meisten Mobile-Anwendungen gut ausreichen. Auch beim inOne M für CHF 90.- wurde die Geschwindigkeit von 50 auf 100 Mbit/s verdoppelt. An den beiden teuersten Abos L und XL hat sich ausser dem Namen und dem einen Franken Aufpreis nichts geändert.


Quelle: Swisscom.ch

Neuer Kombi-Rabatt
Auch der Kombi-Rabatt für Kunden, die Festnetz- und Mobileprodukte bei der Swisscom beziehen, hat sich verbessert. Bisher war das ziemlich kompliziert. Je Kombination der beiden Abos lag der Rabatt zwischen 5-20 Franken. Neu wird der Rabatt höher und einfacher. Für das erste und zweite Handy-Abo gibt es neu je CHF 20.- Rabatt. Auf das dritte bis fünfte Abo sogar je CHF 40.-. Dieser Rabatt ist jedoch nur für die Handy-Abos inOne Mobile S bis XL verfügbar. Die Bedingung ist aber, dass die Kunden im gleichen Haushalt wohnen - somit sind Familien und WG's angesprochen. Das dritte Familienmitglied erhält somit eine unbegrenzte Flatrate mit 20 Mbit/s Geschwindigkeit für CHF 30.- anstatt 70.-. Dies ist sehr günstig.

Die neuen Abos sind im April erhältlich.

Anbei noch einen Vergleich der Home-Abos mit Internet, Digital-TV und Festnetztelefonie:







Update 23.02.2017 21:30
Inzwischen sind die neuen inOne Home und inOne Mobile XS - XL im Tarifrechner enthalten.
Die inOne Mobile Abos sind im Handyabo-Vergleich zu finden,
die inOne Home Abos im Festnetz-Vergleich,
und die Kombination aus Handy, Digital-TV, Internet und Festnetztelefon im grossen Kombi-Vergleich.




24.01.2017

Quickline All-in-One XS: Neues günstiges Einsteigerprodukt mit Internet, Digital-TV und Festnetz

Heute lanciert Quickline mit dem All-in-One XS ein neues, günstiges Einsteigerprodukt für Internet, Digital-TV und Festnetztelefon. Die monatliche Grundgebühr beträgt CHF 25.- ohne Grundanschlussgebühr, resp. ca. CHF 50.- mit dem Grundanschluss. Das Fernsehen bietet 130 Sender, davon 60 in HD. Zusatzfunktionen, wie Replay, sind nur über Mobile TV verfügbar. Die Internetleitung mit 5 Mbit/s Downloadrate richtet sich eher an Wenignutzer. Im Angebot sind zudem 50 GB Speicherplatz in der Quickline Cloud, sowie das Handy-Abo "Smart Start" kostenlos enthalten.

Das neue Angebot wurde im Festnetz-Tarifrechner aufgenommen.




11.01.2017

Die Festnetz-Telefonie bei green.ch wird günstiger

In einem Preisvergleich vor zwei Monaten hatten die Angebote von green.ch eher teuer abgeschnitten, wenn Gespräche vom Fest- ins Mobilnetz geführt wurden. Der Grund war, dass nur eine Flatrate-Option für Anrufe ins Festnetz, nicht aber ins Mobilnetz angeboten wurde. Gemäss heutigem Newsletter hat sich das geändert. Bei allen Kombi-Abos von green.ch, die einen Festnetztelefonanschluss beinhalten, ist nun eine Flatrate-Option für Anrufe in das Schweizer Fest- und Mobilnetz verfügbar.
Diese Option kostet monatlich CHF 13.90. Dabei handelt es sich nicht um eine unbegrenzte Flatrate, sondern sie ist monatlich auf 3000 Minuten ins Festnetz und 500 Minuten ins Mobilnetz beschränkt.
Green schreibt beim Angebot: "Weicht die Nutzung erheblich vom Markt üblichen Gebrauch ab (>3000 Minuten/Festnetz, >500 Minuten/Mobilnetz), behält sich green.ch vor, die Nutzung zu verrechnen, zu limitieren oder den Service zu deaktivieren." Diese Gratisminuten sollten aber bei einer normalen Nutzung durchaus ausreichen.

Wer fast nur Anrufe ins Festnetz tätigt, kann weiterhin die Flatrate-Option für CHF 9.90 abonnieren.
Neu wurde auch der Minutentarif ins Mobilnetz (ohne Option) von 30 auf 22 Rappen gesenkt. Pro Anruf ins Mobilnetz kommen weiterhin 5 Rappen Verbindungsaufbaugebühr hinzu.

Die Änderungen wurden im Festnetz-Tarifrechner übernommen.




08.12.2016

Aldi Mobile macht Zusatzoptionen günstiger

Aldi Mobile hat die Zusatzoption überarbeitet. Neu gelten folgende Änderungen:

Aus der Option Smart50 wird Smart75
Bisher: 50 Min. ins Festnetz, 50 Min. ins Mobilnetz, 50 SMS und 500 MB inkludiert für CHF 15.90.
Neu: 75 Min. ins Festnetz, 75 Min. ins Mobilnetz, 75 SMS und 750 MB inkludiert für CHF 15.90.

Anpassung der Option SmartFlat
Bisher: unlimitierte Telefonie und SMS plus 1GB inkludiert für CHF 28.90.
Neu: unlimitierte Telefonie und SMS plus 1.5GB inkludiert für CHF 28.90.

Anpassung der Surf-Optionen
Bisher: 500 MB für CHF 9.90.
Neu: 750 MB für CHF 9.90.

Bisher: 1 GB für CHF 14.90.
Neu: 1.5 GB für CHF 14.90.

Bisher: 3 GB für CHF 28.90.
Neu: 4 GB für CHF 28.90.

Neu wurde die Roaming-Option "Sparpaket DACH" in den Vergleich aufgenommen. Diese beinhaltet 50 Minuten, 50 SMS und 500 MB für CHF 22.90. Diese Einheiten sind in der Schweiz, in Deutschland und Österreich gültig.

Die Roaming-Datenpakete wurden günstiger. Neu ist ein Datenpaket mit 250 MB für CHF 19.90 innerhalb von Europa verfügbar.

Alle Änderungen wurden im Tarifrechner übernommen.




29.11.2016

Connect-Studie 2017: Sunrise hat das beste Mobilfunknetz

Die Fachzeitschrift Connect testet jedes Jahr die Mobilfunknetze der Schweiz, Österreich und Deutschland. Getestet werden jeweils die Sprach- und Datenverbindungen. Die Tests werden zu Fuss in Grossstädten, im Auto und im Zug durchgeführt. Nachdem die Swisscom sieben Jahre in Folge mit der Bestnote für das Mobilfunknetz ausgezeichnet wurde, hat diesmal Sunrise gewonnen und erhält die erstmals vergebene Note "überragend". Gemäss den Testresultaten hat Sunrise nicht nur das beste Netz der Schweiz, sondern auch im Vergleich zu Deutschland und Österreich. Gemäss Connect sind die drei Schweizer Netze deutlich besser als die der Nachbarländer.

Sunrise hat bei der Stabilität der Telefonverbindungen die Nase vorn. In ländlicheren Gebieten (kleinere Städte und getestete Verbindungsstrassen) schrumpfe der Abstand zwischen Sunrise und Swisscom zusammen. Bei den Tests zu Fuss in den Grossstädten liegen die Ergebnisse bei Swisscom und Sunrise gleich auf. Salt bleibe in allen Sprachdisziplinen auf Abstand zum Führungsduo, liefere aber dennoch sehr gute Leistungen. Während sich Sunrise und Swisscom gegenüber dem Vorjahr verbessert haben, bleibe Salt mehr oder weniger auf dem Vorjahresniveau.

Die Platzierungen und Tendenzen der Sprachmessungen finden sich auch ziemlich gleich in der Datendisziplin wieder. Die insgesamt grösste Verbesserung bei Datenverbindungen gegenüber dem Vorjahr verzeichne Sunrise.

Mehr Informationen sind im Test von Connect nachzulesen. Connect.de




23.11.16

Dschungelkompass.ch und SKS präsentieren umfassenden Handy-Tarif-Vergleich

Handy-Tarife: Coop Mobile überholt Salt

Beim neuesten Handy-Tarif-Vergleich von dschungelkompass.ch und der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) schneidet Coop Mobile am besten ab: Bei zwei von sechs Nutzerprofilen ist das Unternehmen am günstigsten, bei den übrigen vier platziert es sich immer unter den Top 6. Im Vergleich zum letzten Test vom Juli 2016 hat Salt seine Preisführerschaft eingebüsst, bleibt aber ein vergleichsweise günstiger Anbieter. Analysiert wurden die Tarife anhand von sechs verschiedenen Nutzerprofilen, die sich in Bezug auf die Anzahl Gesprächsminuten und das Volumen der Internetnutzung unterscheiden.

Dschungelkompass.ch und die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) haben anhand von sechs typischen Nutzerprofilen errechnet, welches die günstigsten Handy-Angebote (Prepaid und Abo) sind: Coop Mobile ist bei zwei von sechs Profilen („Wenig Telefonie mit vielen Daten“ und bei den unlimitierten Angeboten – den sogenannten Flatrates) am günstigsten. Sunrise bietet für den Wenignutzer das günstigste Angebot, yallo beim Mittelnutzer und Salt beim Vielnutzer. Beim Profil „Viel Telefonie mit wenig Daten“ hat UPC das attraktivste Angebot.


Asymmetrische Profile mitberücksichtigt
Anders als bei herkömmlichen Preisvergleichen wurden zwei Profile berücksichtigt, bei denen die Nutzung asymmetrisch ist: Einerseits wurden die besten Angebote für Nutzer errechnet, die relativ viel telefonieren, aber kaum das Internet brauchen. Andererseits wurde auch der umgekehrte Fall analysiert - das Handy wird vorwiegend zum Surfen und für internetbasierte Dienste wie zum Beispiel Whatsapp genutzt, telefoniert wird hingegen selten.


Vergleich zum letzten Test (Juli 2016)
Im Vergleich zum letzten Test vom Juli 2016 fällt auf, dass Salt nur noch bei einem Profil der günstigste Anbieter ist – im Juli 2016 war Salt Spitzenreiter bei vier von sechs Profilen. Coop Mobile ist neu der einzige Anbieter, der bei zwei Profilen siegt, zudem gehört das Unternehmen bei allen Profilen immer zu den sechs günstigsten Anbietern. Bei den unlimitierten Angeboten (Flatrates) ist neu die Swisscom-Tochter Wingo auf Platz zwei – ihr Abo kostet 55.- Franken und damit nur 10 Rappen mehr als beim Testsieger Coop Mobile (Angebot „Swiss Flat + Unlimited Data).


Den richtigen Anbieter auswählen
Die analysierten sechs Profile sind eine gute Ausgangslage zur Auswahl eines Mobilfunkanbieters. Jeder Nutzer kann jedoch auch auf dschungelkompass.ch ein individuelles Profil erstellen und so das für ihn günstigste Angebot finden. Relevant sind insbesondere die Anzahl und Dauer der Telefonate und der Datenverbrauch (Internet / internetbasierte Dienste). Wer sein Nutzungsverhalten nicht kennt, sollte am besten die letzten Handyrechnungen analysieren oder die Verbindungsnachweise im Kundenprofil konsultieren. Wer ein Android-Handy hat, kann sein Nutzungsverhalten alternativ automatisch über die neue App von dschungelkompass.ch ermitteln lassen. Nebst dem Preis sollten aber auch noch andere Faktoren berücksichtigt werden, zum Beispiel die Netzabdeckung an Orten, an denen man sich oft aufhält (zuhause, Arbeits-/Ausbildungsplatz, Ferien/Freizeit), die Geschwindigkeit der Internetverbindung oder die Qualität des Kundendienstes. Zentral ist nebst der Wahl des Abonnements oder Prepaid-Angebots der Kauf des oder der richtigen Zusatzoption(en) – mit denen man beispielsweise eine bestimmten Menge Anrufe, SMS oder Datenvolumen zu einem vorteilhaften Preis kaufen kann und damit das gewählte Abonnement oder Prepaid-Angebot sinnvoll ergänzt.



Zum Tariftest

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17.11.2016

Wer nicht aufpasst, zahlt neu bis zu 24% mehr

Anstieg der Krankenkassenprämien im Detail

Wie bereits bekannt ist, steigen die Krankenkassenprämien nächstes Jahr besonders stark an. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz haben jetzt nur noch eine gute Woche Zeit, um durch einen Wechsel von den Erhöhungen zu fliehen. Neben dem durchschnittlichen Anstieg von 4.5%, welcher das BAG kommunizierte, gibt es teilweise Kassen, die bis zu 24% teurer werden. Andere wiederum wurden sogar günstiger. dschungelkompass.ch zeigt mit einem Vergleich von vier Städten auf, welche Modelle und Franchisen sich wie verteuern und wie man den hohen Anstieg dämpfen kann.

Jeder kann wechseln
Besonders älteren Menschen ist es oft nicht bewusst, dass sie, wie auch jeder andere Einwohner der Schweiz seine obligatorische Grundversicherung wechseln kann und keine Kasse einem abweisen darf. Gesetzlich sind alle Kassen zu den gleichen Leistungen und zur Aufnahme jedes Kunden verpflichtet - unabhängig vom Alter oder Gesundheitszustand. Dies gilt für die Grundversicherung. Anders ist es bei den freiwilligen Zusatzversicherungen. Für einen solchen Wechsel sollte man sich mehr Zeit nehmen um die Leistungen und Prämien genau zu vergleichen.

2500er Franchise schlägt mehr auf als die 300er
Unter den Prämien für Erwachsene trifft es besonders die hart, die weniger zum Arzt gehen und somit die höchste Franchise gewählt haben, um Prämien einzusparen. Bei allen Modellen ist der durchschnittliche prozentuale Aufschlag bei der höchsten Franchise um einiges höher als bei der tiefsten. In diesem Vergleich ist der grösste prozentuale Aufschlag, sowie die grösste Differenz zwischen den Franchisen in Luzern beim Standard-Modell zu finden. Während die durchschnittlichen Prämien für die Franchise 300 um 5.9% aufschlägt sind es bei der Franchise 2500 sogar 8.8%. Die kleinste Differenz ist in Bern beim HMO-Modell zu finden. Die Franchise 300 schlägt durchschnittlich um 3.67% und die Franchise 2500 um 3.87% auf.


Bis zu 24% Aufschlag
Die Aufschläge einzelner Kassen fallen ziemlich unterschiedlich aus. dschungelkompass.ch hat ermittelt, was das Maximum und Minimum einzelner Kassen ist: Die grössten Aufschläge einzelner Krankenkassen wurden in der Stadt Luzern gefunden, die bis zu 24.6% betragen. Auch hier zeigt sich, dass die am meisten aufschlagende Prämie der höchsten Franchise weit mehr aufschlägt, als die der tiefsten Franchise. Es gibt auch einzelne Kassen, die günstiger werden. Sucht man nach den tiefsten Aufschlägen, resp. Abschlägen, findet man z.B. in Zürich Kassen, die bis zu 6% (höchste Franchise) und 4.5% (tiefste Franchise) günstiger werden.


Grosse Prämienunterschiede je nach Ort
Wer nach der günstigsten Prämie zwischen diesen vier Orten sucht, wird in Luzern mit dem Telmed-Modell und der Franchise 2500 fündig. Die günstigste Kasse verlangt monatlich CHF 193.-. In Zürich kostet das Gleiche mit CHF 235.- schon einiges mehr. In Bern sind es CHF 245.- und in Basel gar CHF 284.- für das Hausarzt-Modell. Noch grösser sind die Unterschiede für das Standard-Modell. In Basel kostet die gleiche Deckung monatlich bis zu CHF 90.- mehr als in Luzern.


Jährliche Differenz von über CHF 3600.- von der teuersten zur günstigsten Kasse
Interessant sind auch die Unterschiede zwischen dem teuersten und günstigsten Anbieter für die gleiche Leistung. In den meisten Fällen liegen die Angebote beim HMO-Modell preislich am nächsten beieinander. In Luzern und Zürich beträgt dieses Sparpotential CHF 80.-, resp. CHF 96.- pro Monat. Um einiges grösser sind die Unterschiede in Bern. Bei allen Modellen verlangt die teuerste Krankenkasse monatlich bis zu CHF 270.- mehr als die günstigste für das gleiche Modell und die gleiche Franchise. Die grösste Differenz in diesem Vergleich wird in Basel festgestellt. Beim Standard- und Hausarzt-Modell verlangt die teuerste Kasse monatlich über CHF 300.- mehr als die günstigste.


Fazit
Wer sich schon länger nicht mehr mit einem Vergleich von Krankenkassenprämien beschäftigt hat und sparen möchte, wird in vielen Fällen ein höheres Sparpotential finden, wenn ein Wechsel zu einer der günstigeren Kassen in Betracht gezogen wird, als wenn z.B. von der tiefsten auf die höchste Franchise oder das Modell gewechselt wird. Wer das tun möchte hat nun noch eine gute Woche Zeit. Die Kündigung muss allerspätestens am 30.11.2016 bei der aktuellen Krankenkasse eingetroffen sein, es empfiehlt sich ein paar Tage Reserve einzuberechnen. Wer sich einen neutralen Überblick über die Prämien 2017 verschaffen möchte, kann dies einerseits beim BAG unter www.priminfo.ch machen oder auch den neuen Rechner unter www.dschungelkompass-krankenkassen.ch verwenden. Der neue Dienst zeigt bei jeder Kasse den Aufschlag aufs neue Jahr an und kann anhand der Krankheitskosten die beste Franchise berechnen.



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15.11.2016

Swisscom führt eine Sperre für nervige Werbeanrufe über Festnetz ein

Heute hat Swisscom darüber informiert, dass neuerdings Werbeanrufe blockiert werden können. Ein automatischer Filter lässt ab dem 28. November Werbeanrufe sowie anonyme und nicht identifizierbare Telefonanrufe buchstäblich ins Leere laufen. Zusätzlich können Kunden neu bis zu 200 Nummern (bisher 50) blockieren und so individuelle Sperrlisten erstellen. "Bei unseren Kunden stehen Massnahmen gegen unerwünschte Anrufe schon länger ganz oben auf der Wunschliste", bestätigt Dirk Wierzbitzki, Produktechef und Mitglied der Konzernleitung von Swisscom. "Mit dem Callfilter von Swisscom können wir unseren Kunden jetzt eine wirkungsvolle Lösung bieten." Ein Klick im Kundencenter oder ein Anruf bei der Hotline genügen, um den kostenlosen Filter zu aktivieren. Voraussetzung ist lediglich ein IP basierter Festnetztelefonanschluss. Dieser Werbeblocker funktioniert mit dem analogen Festnetz nicht, das jedoch Ende 2017 abgeschaltet und durch Voice Over IP ersetzt wird.

Gemäss heutiger Medienmitteilung begrüsst die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) diesen Entscheid: Der grösste Telekommunikationsanbieter der Schweiz hält damit sein Versprechen, das er gegenüber der SKS im Rahmen des Runden Tisches zum Thema „unerwünschte Werbeanrufe“ gemacht hat. Mit VTX und Netplus gibt es zwei kleinere Telekommunikations-Anbieter, die seit einiger Zeit erfolgreich unerwünschte Werbeanrufe herausfiltern. Aus diesem Grund war die SKS immer überzeugt, dass eine Lösung auch bei den grossen Anbietern möglich ist. Swisscom bringt nun als erster grosser Anbieter eine Lösung auf den Markt. Sunrise und UPC haben sich gegenüber der SKS im Rahmen des Runden Tisches zum Thema „unerwünschte Werbeanrufe“ ebenfalls verpflichtet, nach einer Lösung zu suchen.

„Der Werbefilter für Swisscom-Festnetzkunden ist ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen unerwünschte Werbeanrufe. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass alle Anbieter für ihre Festnetz- und Mobilfunkkunden eine Lösung bereitstellen“, sagt SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder.




15.11.2016

Neue Angebote für Digital-TV und Internet

Preisvergleich: Wer hat das günstigste Festnetz-Angebot?

UPC hat kürzlich ihre Abos umgestellt, Teleboy lancierte ein Internet-Abo, Quickline, Sunrise und Swisscom haben die Geschwindigkeiten erhöht. Diverse neue Angebot sind auf dem Markt erhältlich. Doch wer hat aktuell das günstigste Angebot? dschungelkompass hat nachgerechnet und zeigt anhand von drei Beispielen auf, für welches Bedürfnis wo der günstigste Anschluss erhältlich ist.

Die Streaming-WG
Das Profil: Eine WG, dessen Mitbewohner keinen TV-Anschluss benötigen, da sie alles über das Internet, auch in 4K-Auflösung, streamen wollen. Dazu wünschen sie sich lediglich eine Internetleitung mit mind. 100 Mbit/s.

Das günstigste Angebot mit CHF 59.- stammt von green.ch. Bei Sunrise kostet das gleiche Angebot mit CHF 65.- etwas mehr. Diese beiden Angebot beinhalten zudem einen Festnetz-Telefonanschluss mit Minutentarifen. Teleboy verlangt CHF 69.- und bietet anstelle eines Telefonanschlusses ein Digital-TV-Abo. Für CHF 6.- Aufpreis ist bei Wingo ein reiner Internetanschluss, dafür mit fünffacher Geschwindigkeit erhältlich.


Der kleine Haushalt
Das Profil: Ein ein- bis zweiköpfiger Haushalt. Der Fernseher soll Zusatzfunktionen wie Aufnahmefunktion und sieben Tage Replay bieten. Für das Internet reichen 30 Mbit/s, da höchstens zwei Personen gleichzeitig surfen wollen oder auch ein 4K-Stream möglich sein soll.

Die günstigste Grundgebühr mit CHF 59.- ist beim neuen Angebot von Teleboy zu finden. Damit das Digital-TV-Angebot auf dem Fernseher genutzt werden kann, ist jedoch ein Apple-TV (CHF 169.-) erforderlich, da dieser Anbieter keine eigene Set-Top-Box anbietet. Green belegt mit CHF 69.- den zweiten Platz, bietet weniger Aufnahmekapazität, dafür einen Festnetz-Telefonanschluss mit Minutentarifen. UPC und Sunrise folgen mit CHF 79.-, resp. 80.-, ebenfalls mit einem Telefonanschluss und eigener Set-Top-Box.


Die Familie
Das Profil: Mehrere Mitglieder möchten gleichzeitig das Internet ohne Wartezeiten oder Streaming in hoher Auflösung nutzen können, daher empfiehlt sich die Geschwindigkeit von 50 Mbit/s. Der Fernseher soll Zusatzfunktionen wie Aufnahmefunktion und sieben Tage Replay bieten. Zusätzlich werden monatlich während 4 Stunden Handys aus dem heimischen Festnetz angerufen.

Für dieses Profil ist - abgesehen vom selber zu bezahlenden Apple-TV - Teleboy mit monatlich CHF 79.- der günstigste Anbieter. UPC mit CHF 89.- und eigener Horizon-Box belegt den zweiten Platz. Quickline, der Anbieter, der in anderen Gebieten als UPC verfügbar ist, verlangt CHF 110.- (auch inkl. Grundanschlussgebühren). Mehr Sender und Aufnahmekapazität bieten die Angebote von Sunrise für CHF 115.- und Swisscom für CHF 129.-. Die aufgezählten Angebote enthalten einen Festnetz-Telefonanschluss mit einer Flatrate, die unbegrenzte Anrufe in alle privaten Schweizer Handy- und Festnetze ermöglichen. Bei Green ist derzeit nur eine Flatrate ins Schweizer Festnetz erhältlich, Gespräche ins Mobilnetz werden pro Minute abgerechnet. Der Zuschlag von CHF 78.- zum Grundangebot von CHF 69.- kommt zustande, wenn 240 Minuten mit dem Minutenpreis von 30 Rappen multipliziert werden (CHF 72.-). Zusätzlich kommen pro Anruf ins Handynetz 5 Rappen Verbindungsaufbaugebühr hinzu. Bei einer durchschnittlichen Anrufdauer von 2 Minuten kommen so also nochmals 120 x 5 Rappen = CHF 6.- hinzu.

Fazit
Je nach Bedürfnis hat der eine oder andere Anbieter ein besseres Angebot. Die in diesem Vergleich aufgeführten Angebote sind nur ein Ausschnitt. Je nach Gebiet sind noch viel mehr Anbieter verfügbar. Wichtig ist, dass bei der Wahl eines neuen Angebotes die verfügbaren Angebote miteinander verglichen werden. Ein direkter Vergleich der verschiedenen Angebote ist jedoch schwierig, da sich zahlreiche Merkmale unterscheiden. Wer sein Abo noch besser vergleichen möchte, kann vom soeben aktualisierten Tarifrechner unter www.dschungelkompass.ch/festnetz/ .



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